Sehr viele Senioren wünschen sich, ihren Lebensabend in ihren eigenen vier Wänden zu verbringen. Kein Wunder! Die meisten von uns fühlen sich in seinem eigenen Haus am besten. Pflege zu Hause oder im Pflegeheim? Diese Frage stellen sich viele Personen, die die richtige Pflege für einen Senior organisieren müssen. Manchmal ist es wirklich schwierig, die richtige Hilfe für einen pflegebedürftigen Familienangehörigen zu finden. Man muss dabei viele Aspekte in Betracht ziehen.

Was spricht für ein Pflegeheim?

Es ist nicht zu leugnen, dass Familienangehörige, die sich um eine pflegebedürftige Person kümmern, sind stark gefordert. Diese Herausforderung ist sehr groß. Es ist eigentlich nicht möglich,  einen Vollzeitjob, seine Familie, zahlreiche Pflichten und die Pflege eines Seniors gleichzeitig zu bewältigen. Diese Belastung übt einen großen Einfluss auf das ganze Leben aus. Man hat keine Zeit für seine Familie und Freunde. Dazu kommen noch: Unruhe und Erschöpfung. Kein Wunder also, dass sich so viele Personen dafür entscheiden, ein vertrauenswürdiges Pflegeheim für seinen Familienangehörigen zu suchen.

Ein gutes Pflegeheim bietet nicht nur ganztägige, professionelle Betreuung, sondern auch schnelle medizinische Hilfe, was im Falle von pflegebedürftigen Personen sehr wichtig ist. Darüber hinaus haben pflegebedürftige Senioren die Möglichkeit, neue Kontakte in einem Pflegeheim zu knüpfen. Es ist noch zu betonen, dass die meisten Pflegeheime verschiedene Ausflüge, Sport- und Spiele-Nachmittage, Lesekreise etc. organisieren.

Welche Nachteile hat ein Pflegeheim?

Sehr viele Senioren  wollen ins Pflegeheim nicht umziehen. Diese Tatsache lässt sich einfach erklären. Für viele ältere Personen ist eine Beschränkung ihrer Unabhängigkeit ein großes Problem. Vergessen wir nicht, dass sich Bewohner der Pflegeheime an die Ordnung ihres Heimes anpassen müssen. In der Praxis bedeutet das, dass sie auf viele bisherige Gewohnheiten verzichten müssen. Dazu kommt noch die Sehnsucht nach Freunden, Tieren, Nachbarn etc.

Zu wichtigen Nachteilen des Pflegeheims zählen auch:

  • Stress durch Umzug;
  • das Fehlen von bekannten Gegenständen;
  • das Fehlen einer individuellen Betreuung;
  • das Fehlen von bekannten Orten.

Pflege zu Hause. Vorteile dieser Lösung

Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Diesen Spruch hat jeder von uns gehört. Wie schon erwähnt, wollen viele Senioren, auch wenn sie pflegebedürftig sind, den Umzug ins Heim vermeiden. Sie wollen in ihrem vertrauten Umfeld bleiben. Statistisch gesehen, werden 75 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt. Warum erfreut sich die häusliche Pflege von pflegebedürftigen älteren Menschen nach wie vor so großer Beliebtheit? Die häusliche Pflege lässt sich an eine bestimmte Person anpassen. Die hohe Individualität und Flexibilität zählen zu den wichtigsten Argumenten für die Pflege zu Hause.

Aufgrund großer Belastung der Familie werden professionelle Pflegekräfte immer häufiger beschäftigt. Die Unterstützung einer Pflegekraft, die komplexe 24-Stunden-Betreuung anbietet, bedeutet, dass Pflege und Berufsleben miteinander kombiniert werden können. Es ist zu betonen, dass die häusliche Pflege schon seit einigen Jahren durch die Pflegekassen gefördert wird.

Zurzeit gibt es schon zahlreiche praktische Pflegehilfsmittel, mit denen jede Wohnung an individuelle Bedürfnisse des Pflegebedürftigen angepasst werden kann. Es handelt sich z.B.um: Pflegebetten, Patientenlifter, Treppenlifte.

24-Stunden-Betreuung zu Hause

Den Begriff „24-Stunden-Betreuung“ hat wohl jeder von uns gehört. Man muss sich allerdings dessen bewusst sein, dass es keine gesetzliche Definition der 24-Stunden-Betreuung zu Hause gibt. In den meisten Fällen spricht man über die 24-Stunden-Betreuung, wenn eine Pflegekraft mit dem Pflegebedürftigen zu Haus wohnt, um ihm eine komplexe Unterstützung bieten zu können. Im Rahmen der 24-Stunden Betreuung kann die Pflegekraft:

  • bei der Hygiene unterstützen;
  • den Senior tagsüber betreuen;
  • beim Weg zum Atz, verschiedenen Freizeitaktivitäten, Einkäufen etc. begleiten.

Pflegekräfte aus Polen

Statistisch gesehen, entscheiden sich immer mehr Familien aus Deutschland für die häusliche Betreuung durch Pflegekräfte aus Polen oder anderen osteuropäischen Ländern. Es ist zu betonen, dass die meisten Pflegekräfte aus dem Ausland keine ausgebildeten Fachkräfte sind – in diesem Falle dürfen sie nur die Grundpflege übernehmen. Allerdings kann man auch eine ausgebildete Pflegekraft beschäftigen – professionelle Vermittlungsagenturen möchten ihren Kunden entgegen kommen. Auf Wunsch des Kunden können Sie eine ausgebildete Fachkraft mit Erfahrung aussuchen.

Die Beschäftigung einer polnischen Pflegekraft hat viele Vorteile, nicht nur finanzieller Art. Eine polnische Pflegekraft lebt mit dem zu pflegenden Senior unter einem Dach. Das ist damit gleichgesetzt, dass der pflegebedürftigen Person jederzeit kompetent helfen kann. Die meisten pflegebedürftigen Senioren möchten so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung bleiben. Wenn Sie eine Pflegekraft für Ihren Familienangehörigen beschäftigen, kann er den Umzug ins Pflegeheim vermeiden.

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