Körperliche oder geistige Beeinträchtigungen führen dazu, dass sehr viele Senioren pflegebedürftig werden. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme sind sie in ihrer Selbstständigkeit stark eingeschränkt. Sie benötigen Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung und vielen Alltagstätigkeiten. Die richtige Grundpflege in der Altenpflege ist sehr wichtig!

In unserem Beitrag erfahren Sie, welche Maßnahmen unter die Grundpflege in der Altenpflege fallen. Wir hoffen, dass Sie nützliche Informationen finden.

Was ist Grundpflege nach SGB XI?

Man muss sich dessen bewusst sein, dass die Grundpflege in der Seniorenpflege eine Leistung der Pflegeversicherung ist. Als Grundpflege bezeichnet man die Pflege im Falle, wenn ein Senior seine alltäglichen Verrichtungen nicht mehr ohne Hilfe einer Pflegeperson ausführen kann. In erste Linie handelt es sich um die tägliche pflegerische Unterstützung in folgenden wichtigen Bereichen: Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Nach SGB XI haben Senioren mit dem Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5 Anspruch auf Leistungen der Grundpflege.

Kleine und große Grundpflege. Welche Unterschiede gibt es?

Es werden eine kleine und große Grundpflege unterscheidet. Welche Variante ist erforderlich? Das ist von dem Grad der Pflegebedürftigkeit abhängig. Wo liegt der Unterschied? Die Varianten der Grundpflege unterscheiden sich vor allem im Aufwand, den die Pflegekraft bei der Körperpflege betreiben muss.

Es ist zu betonen, dass verschiedene Leistungen zur kleinen und großen Grundpflege in den einzelnen deutschen Ländern gezählt werden. Benötigen Sie die aktuelle Auskunft zum Leistungskatalog im Rahmen der Grundpflege? Wenden Sie sich also an Ihre Pflegekasse.

Leistungen der Grundpflege in der Altenpflege

Das Leistungsspektrum wird individuell bestimmt. Jeder Senior hat andere Bedürfnisse. Grundsätzlich gibt es jedoch fünf Bereiche der Grundpflege. Es handelt sich um:

·        Körperpflege – z.B. Waschen, Duschen, Baden, Kämmen, Rasieren, Zahnpflege;

·        Ernährung – z.B. Anreichen und Zerkleinerung von Nahrung, Kontrollieren der Nahrung, Zubereitung der Trinknahrung, Pflege der Magensonde;

·         Mobilität – z.B. Unterstützung beim Aufstehen und Zubettgehen, Anziehen und Ausziehen, Verlassen der Wohnung bzw. Pflegeeinrichtung;

·        Vorbeugung von Folgeerkrankungen  – Pflegebedürftige, insbesondere bettlägerige Senioren, leiden relativ häufig an: Haut- oder Pilzerkrankungen, Wundliegen, Blutgerinnsel, Lungenentzündung. Die richtige Prophylaxe ist daher sehr wichtig;

·        Förderung von Alltagsfähigkeiten und Kommunikation – die Pflegeperson sollte bestimmte Maßnahmen ergreifen, die die Eigenständigkeit des pflegebedürftigen Seniors fördern. Gedächtnistraining, Unterhalt sozialer Kontakte, Übungen zur Alltagsbewältigung – solche und mehrere andere Maßnahmen kommen in Frage.

Grundpflege Kosten. Werden die Kosten durch die Krankenkasse übernommen?

Viele Personen stellen sich die Frage, wer die Kosten der Grundpflege übernimmt. Es ist zu betonen, dass diese Kosten im Pflegestärkungsgesetz 3 festgelegt sind. In den meisten Fällen übernimmt die Pflegekasse alle Kosten, die mit der Grundpflege in den Bereichen: Körperpflege, Ernährung sowie Mobilität verbunden sind. Manchmal können die Kosten auch durch die Krankenkasse übernommen werden (wenn bestimmte Pflegeleistungen von einem Arzt verordnet werden).

Die Selbstständigkeit, vor allem die Mobilität des pflegebedürftigen Seniors, muss begutachtet werden. Kann sich der Senior alleine an- und auskleiden? Ist er noch im Stande, die Körperpflege alleine zu bewältigen? Das alles wird natürlich bei der Begutachtung überprüft.

Manchmal ist eine häusliche Krankenpflege notwendig. Die Krankenpflege umfasst die Behandlungspflege und Grundpflege. In diesem Falle werden Pflegebedürftige und ihre Familienangehörigen professionell beraten. Darüber hinaus werden spezielle medizinisch-therapeutische Maßnahmen vom qualifizierten Pflegepersonal durchgeführt. Es handelt sich dabei um medizinische Maßnahmen, die von einem Arzt verordnet wurden.

Altenpflege zu Hause

Die Versorgung im Rahmen der Pflegeversicherung  ist leider nicht immer ausreichend. Viele Senioren, die komplexe Hilfe im Alltag benötigen, leben alleine oder haben keine Angehörigen, die ihnen täglich helfen können. In dieser Situation kann eine häusliche Krankenpflege vom Arzt verordnet werden. Diese Pflege zu Hause kann sowohl in Kombination als auch durch eine professionelle Pflegekraft aus einem EU-Land gewährleistet werden.

Leistungen im Rahmen der Grundpflege wurden oben genannt. Die Pflegekraft hat die Aufgabe, alle Verrichtungen der Grundpflege vorzubereiten und durchzuführen. Die individuellen Anforderungen an die Pflegeperson sind davon abhängig, wie der Pflegebedürftige noch selbstständig ist.

Im Rahmen der Altenpflege zu Hause haben Sie die Möglichkeit, das Leistungsspektrum mit der beschäftigten Pflegekraft individuell zu vereinbaren. Pflegekräfte aus Osteuropa sind flexibel. In den meisten Fällen übernehmen sie nicht nur die Grundpflege, sondern auch verschiedene Aufgaben im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung, z.B. Kochen oder Einkaufen. Benötigen Sie mehr Informationen zum Thema: Pflege zu Hause? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, damit wir alle Ihre Fragen beantworten können.

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