Pflegebedürftige Menschen benötigen eine komplexe Unterstützung im Alltag. Die üblichen Haushaltsaufgaben sind für sie eine große Herausforderung. Demenz, Morbus Parkinson, Schlaganfall, Multiple Sklerose – das sind häufige Ursachen der Pflegebedürftigkeit bei Senioren. Diese Personen, die als pflegebedürftig eingestuft werden, können natürlich einige Leistungen der Pflegekasse in Anspruch nehmen. Allerdings muss die Dauerpflege richtig organisiert werden. Die Pflege durch Angehörige ist nicht immer möglich. Berufstätige Personen sind nicht in der Lage, ihre älteren Familienmitglieder im Alltag richtig zu unterstützen. Wie kann man die Dauerpflege zu Hause organisieren? In unserem Artikel finden Sie einige nützliche Tipps.

Die Dauerpflege organisieren – stationär und häuslich

Wie erwähnt, kann die Dauerpflege sowohl stationär (in einem Pflegeheim) als auch häuslich organisiert werden. In beiden Fällen handelt es sich um die Betreuung von Personen, die körperlich und geistig eingeschränkt ist. Es ist zu betonen, dass die Dauerpflege, sowohl zu Hause als auch in einem Pflegeheim, rund um die Uhr erfolgt. Folgendes ist es zu beachten:

  • häusliche Pflege – im Rahmen der 24 Stunden Pflege zu Hausen können Senioren in ihrer gewünschten Umgebung gepflegt und betreut werden. Die häusliche Pflege umfasst nicht nur die Grundpflege, sondern auch die Mobilitätserhaltung sowie Begleitung zu sozialen Anlässen. In Deutschland wird die häusliche Pflege von dem Gesetzgeber besonders gefördert. Pflegebedürftige können verschiedene Leistungen der Pflegekasse in Anspruch nehmen;
  • stationäre Pflege – der Umzug in ein Pflegeheim ist eine sinnvolle Option, wenn eine pflegebedürftige Person nicht nur die grundlegende Versorgung, sondern auch medizinische Absicherung benötigt. Die Dauerpflege in einem Pflegeheim ist ab dem Pflegegrad 2 möglich. Bei einem hohen Pflegegrad können die Kosten dafür von der Pflegekasse übernommen werden.

Vorteile der häuslichen 24 Stunden Pflege gegenüber stationärer Dauerpflege

Es ist nicht zu leugnen, dass stationäre Dauerpflege viele Vorteile hat. In erster Linie handelt es sich darum, dass Bewohnerinnen und Bewohner von einem Pflegeheim auf eine professionelle Unterstützung zählen können. Allerdings muss man sich dessen bewusst sein, dass zeitliche Einschränkungen und viele Aufgaben der Pflegekräfte in einem Pflegeheim dazu führen, dass eine persönliche Zuwendung in den meisten Fällen nicht möglich ist.

Die meisten Pflegebedürftigen wollen in ihren vier Wänden bleiben. Die räumliche Nähe zur Familie ist für sie sehr wichtig. Die 24- Stunden Pflege zu Hause ist damit gleichgesetzt, dass eine Pflegekraft mit einem zu pflegenden Senior in seiner Wohnung lebt. Die Pflegekraft kann sich den Bedürfnissen der Pflegeperson ganz widmen.

Die Beschäftigung einer Pflegekraft im eigenen Zuhause bedeutet, dass die Angehörigen entlastet werden. Eine kompetente Pflegekraft wird Ihren Familienangehörigen im Alltag unterstützen. Wichtig: heutzutage können Sie eine Pflegekraft aus Polen (oder aus anderen osteuropäischen Ländern) legal beschäftigen.

Rechtliche Grundlagen für die Dauerpflege

Um die Leistungen der Pflegekasse in Anspruch nehmen zu können, sollte der Patient so schnell wie möglich die Pflegebedürftigkeit beantragen. Danach erfolgt die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Eine pflegebedürftige Person wird in einen bestimmten Pflegegrad eingeordnet. Die Dauerpflege steht jedem Pflegebedürftigen zu. Ab dem Pflegegrad 2 (es gibt zurzeit 5 Pflegegrade) kann der Patient auf die Pflegesachleistungen oder das Pflegegeld zählen. Wichtig: sowohl die stationär als auch die Dauerpflege zu Hause kann von der Pflegekasse gezahlt werden. Die Kosten können vollständig oder anteilig übernommen werden. Die Sachleistung (im Monat) beträgt:

  • Pflegegrad 1 – keine Sachleistung;
  • Pflegegrad 2 – 689 €;
  • Pflegegrad 3 – 1.298 €;
  • Pflegegrad 4 – 1.621 €;
  • Pflegegrad 5 – 1.995 €.

Wie funktioniert die Dauerpflege zu Hause?

Sie können Sie entweder eine Pflegekraft auf eigene Hand suchen oder Leistungen einer professionellen Vermittlungsagentur in Anspruch nehmen. Jede seriöse Agentur bietet ihren Kunden ausführliche Beratung. In den meisten Fällen kann man sich sowohl für eine häusliche Kurzzeitpflege als auch Dauerpflege entscheiden.

Die 24 Stunden Pflege bedeutet, dass Pflegekräfte während ihres Einsatzes bei ihren Patienten wohnen. Bei Bedarf stehen sie ihren Patienten auch nachts zur Verfügung. Regelmäßig wird das Pflegepersonal gewechselt. Noch vor der Abreise Ihrer Betreuerin beginnt eine Vermittlungsagentur nach einer neuen Pflegekraft zu suchen.

Auch wenn es sich um die so. 24 Stunden Betreuung handelt, bedeutet das nicht, dass eine Pflegekraft tatsächlich rund um die Uhr arbeitet. Die Arbeitszeit der polnischen Pflegekräfte, die in deutschen Haushalten beschäftigt werden, verteilt sich auf die Phasen, in denen der zu pflegende Senior bestimmte Unterstützung benötigt. Die Arbeitszeit besteht aus einer aktiven Zeit (z.B. die Grundpflege), einer Bereitschaftszeit und einer Rufbereitschaftszeit.

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