Das Pflegen von seinen älteren Eltern ist eine große Herausforderung. Es ist nicht zu leugnen, dass diese Aufgabe sowohl körperlich als auch seelisch anstrengend ist. Die meisten pflegenden Angehörigen müssen sich auch mit vielen Fragen finanzieller und rechtlicher Natur auseinandersetzen. In unserem Artikel möchten wir die häufigsten Fragen nach der Pflege zu Hause beantworten. Wir hoffen, dass Sie bei uns nützliche Informationen finden.

Kann ich mein Familienmitglied selbst pflegen?

Es ist nicht so einfach, diese Frage eindeutig zu beantworten. Sehr wichtig ist der Pflegegrad Ihres Familienmitgliedes. Wenn  fortgeschrittene pflegerische Fähigkeiten erforderlich sind, können  Angehörige ohne notwendige Fachkenntnisse seine pflegebedürftigen Familienmitglieder nicht mehr ohne professionelle Unterstützung betreuen. Es gibt natürlich kostenlose Pflegekurse, an denen pflegende Angehörige teilnehmen können. Man muss sich jedoch dessen bewusst sein, dass der Umfang der zu leistenden Arbeit ab Pflegegrad 3 für berufstätige Personen einfach zu groß ist.

Nicht nur die Pflegesituation, sondern auch Ihre Lebenssituation ist wichtig. Nicht alle von uns haben die Möglichkeit, die nötigen Pflege- und Betreuungsarbeiten selbst zu erbringen. Wenn die körperliche und seelische Belastung zu groß wird, sollten Sie ein Pflegeheim oder eine professionelle 24-Stunden-Pflegerin in Betracht ziehen. Die letzte Option bedeutet, dass der Senior, der als pflegebedürftig eingestuft wurde, in seinen eigenen vier Wänden bleiben kann.

Was passiert, wenn ich meinen pflegebedürftigen Angehörigen nicht mehr pflegen kann?

Auch wenn Sie die Pflege Ihres pflegebedürftigen Verwandten übernehmen, können Sie selbstverständlich diese Arbeit nicht an 365 Tagen im Jahr ausüben. Benötigen Sie einen Urlaub? Können Sie Ihren Familienangehörigen wegen Ihrer Krankheit für einen gewissen Zeitraum nicht betreuen? In diesen Fällen können Sie eine sogenannte Verhinderungspflege bei der Pflegekasse beantragen. Wichtig: diese Ersatzpflege kommt nur bei Pflegebedürftigen der Pflegegrade 2 bis 5 in Frage. Den Anspruch können pflegende Angehörige für sechs Wochen im Jahr geltend machen, wenn sie seit zumindest sechs Monaten seinen Verwandten selbst gepflegt haben.

Zu wichtigen Alternativen zur kurzfristigen Entlastung für Pflegepersonen zählen: die Tages- und Nachtpflege sowie die Kurzzeitpflege. Eine Person, die die schon erwähnte Verhinderungspflege beansprucht, erhält für den jeweiligen Zeitrauem die Hälfte von dem Pflegegeld. Dieses Pflegegeld können Sie natürlich aufwenden, um z.B. eine Kurzzeitpflege zu bezahlen.

Welche Unterstützung können pflegende Angehörige erwarten?

Man muss sich dessen bewusst sein, dass pflegende Angehörige schon ab dem ersten Pflegerad bei ihren zu pflegenden Familienmitgliedern einen Anspruch auf einen monatlichen Entlastungsbeitrag haben. Und ab dem Pflegegrad 2 erhalten Sie Pflegegeld.

Es ist zu betonen, dass diese Zuschüsse nur dann gezahlt werden, wenn die Pflege selbst zu Hause (nicht in einem Heim) gewährleistet wird. Wichtig: das Pflegegeld wird nicht auf das Konto des pflegenden Angehörigen überwiesen. Das Geld bekommt der zu pflegende Senior. Er kann jedoch diese finanziellen Zuschüsse der Pflegeversicherung an eine Pflegeperson weitergeben. Wie ist die Höhe des Pflegegeldes? Der Betrag wird aufgrund des Bedarfs der pflegebedürftigen Person berechnet. Das Pflegegeld kann zwischen dem minimalen Zuschuss in Höhe von 316,- Euro und dem Höchstsatz von 901 Euro (der Betrag umfasst auch den Entlastungsbeitrag) betragen.

Darüber hinaus kommen auch andere Leistungen der Pflegekasse in Frage. Es handelt sich um: kostenlose Pflegekurse, Pflegehilfsmittel, medizinische Hilfsmittel, Zuschüsse zum Wohnungsumbau sowie professionelle Beratung etc.

Pflege zu Hause. Was ist es dabei zu beachten?

Es ist kein Zufall, dass sich so viele Familien dafür entscheiden, eine professionelle Pflegeperson zu beschäftigen. Möchten Sie auch Altenpflege zu Hause organisieren? Vor allem sollten Sie den Umfang der häuslichen Pflege bedenken. Sie können folgende Varianten in Betracht ziehen:

  • eine stundenweise Betreuung – professionelle Fachkräfte kommen zu Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen. Sie helfen bei Betreuung und Pflege des Seniors;
  • eine 24-Stunden-Pflege – diese Option ist dann empfehlenswert, wenn stundenweise Betreuung nicht mehr ausreichend ist. Eine Pflegekraft wohnt mit Ihrem Angehörigen in seiner Wohnung. In der Praxis bedeutet das, dass die Pflegekraft den Senior rund um die Uhr betreuen kann.

Wie hoch sind die Kosten der häuslichen Pflege?

Sehr viele pflegebedürftige Senioren möchten ins Heim nichts umziehen. Sie möchten häuslich betreut werden. Mit welchen Kosten muss man bei der Pflege zu Hause rechnen? Man muss sich dessen bewusst sein, dass die Kostenkalkulation individuell ist. Auf die Kosten der häuslichen Pflege üben folgende Faktoren einen bedeutenden Einfluss aus:

  • Pflegeaufwand;
  • alltägliche Tätigkeiten im Haushalt;
  • Ausbildung der Pflegekraft;
  • Deutschkenntnisse der Pflegekraft.

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